Hero Image

Pressestimmen

„Jennifer O’Loughlin verleiht Cunegonde theatrale Strahlkraft, wobei besonders die koloraturgepraegte Nummer Glitter and be Gay zu einem nicht enden wollenden Applaus fuehrte, da sich auch vokal Besonderes ereignet hatte.‟

— Der Standard, Ljubisa Tosic

Rigoletto

... mit der intensiven, klangschönen Gilda von Jennifer O'Loughlin.

Jennifer O’Loughlin singt diese Parade Partie mit kräftig-vollem Ton und imponierender Energie: Gilda wird durch sie vom passiven Opfer zu einer standfesten jungen Frau, die hinter Brillengläsern mehr weiß und kann, als sie zugeben darf.

Jennifer O’Loughlin gestaltete über ihre frauliche Erscheinung hinaus eine Gilda mit piano-seligem Schwelgen, einem Hauch von klassischer Belcanto-Artistik und dann schön kontrastierend mit dem großen Gefühlsausbruch

Die Solisten überzeugen durch die Bank weg mit souveränem und ausdrucksstarkem Gesang. Vor allem Jennifer O’Loughlin,welche die Rolle von Rigoletto’s Tochter, Gilda, übernimmt, zeigt in ihren solistischen Stücken sehr viel Virtuosität und gesangliche Fähigkeit.

Jennifer O’Loughlin bietet dagegen ganz wohlerzogene Gesangskultur, eine Gilda, die Emphatisches mit feiner Vokalschraffur verbindet.

Jennifer O’Loughlin ist Gilda, sie ist mit jedem Zoll, jedem Tön, jedem Dezibel eine Inkarnation des erwarteten Koloratur-Soprans. Durch die Inszenierung etwas nerdig gemacht, bestimmt Sie mir Demut, Grandezza und berührendem Gesangsvermögen eine außerordentliche Verinnerlichung. Es stimmt alles!

Jennifer O'Loughlin als Gilda war keineswegs das verträumte, fromme Hascherl, das in dieser Rolle oft zu erleben ist, sondern ein gescheiter und selbstbewusster Charakter, der sich um seine Ideale geprellt sieht und lieber stirbt, als in dieser triebgesteuerten und schwer bescheuerte Gesellschaft alt zu alt zu werden.

Jennifer O‘LOUGHLIN als Gilda war eine Bestwahl, ihr pianireicher glockenreiner Sopran konnte diese schwierige Partie nicht besser meistern, großer Jubel des Publikums für „Caro nome“. Auch in der Darstellung des verführten, sich opfernden Mädchens konnte sie voll überzeugen.

Diese Gilda ist Jennifer O´Loughlin, die einige aus Wien angereisten Premierenbesucher in dieser Rolle noch aus der Volksoper in Erinnerung haben. Ihre Stimmführung oder ihre Gesangskultur nochmals zu loben, hieße legendäre Eulen nach Athen tragen. Nicht nur ihre krönenden Spitzentöne können nicht anders als perfekt genannt werden.


Die Perlenfischer

Jennifer O’Loughlin muss man inzwischen zu den führenden lyrischen Koloratursopranistinnen zählen. Sie glänzt mit weit geschwungenen lyrischen Kantilenen, runden Spitzentönen und akkuraten Koloraturen bis in höchste Höhen.

Jennifer O’Loughlin singt die Priesterin Leïla mit höhensicherer Glut. Sie ist mit ihrem dramatischen Koloratursopran perfekt besetzt.

Die Besetzung ist prima. Jennifer O'Loughlin (Leila) ist zwar ein bisschen sprachfaul, aber ihr Stimmklang und ihre Koloraturen sind eine Wucht.

Die Solisten sind allesamt Ensemblemitglieder, die für ihr Haus Ehre einlegen…. Jennifer O'Loughlin (Leila) geht in den dramatischen Ausbrüchen an ihre Grenzen, speziell in der Tiefe. Aber wer will mäkeln, bei so sicher gesetzten Koloraturen, einer solch beeindruckenden Höhe und fulminanten Spitzentönen, mit denen sie an diesem Abend nicht geizt?

Die Sänger: Jennifer O`Loughlin war eine Leila mit wunderbar beweglichem Sopran, die silberhellen Koloraturen Ihrer Gebetsarie glockenrein und auch für die dramatischeren Aspekte der Figur, z.B. im Duett mit Zurga.

Jennifer O’Loughlins Leila verstrahlte in „Dans le ciel sans voiles“ erst Mädchenhaftes, um dann auch zu leidenschaftlicher Sopransüße mit Nadir zu finden.


La Sonnambula

In der Titelpartie der Sonnambula Amina erlebte man wieder Jennifer O’LOUGHLIN, die mit perfekten höhensicheren Koloraturen aufwartete und dazu noch gerade in der Rolle einer Sonnambula (Schlafwandlerin) perfekte schauspielerische Fähigkeiten zeigte. Die beiden großen Arien der Amina sind kaum zu überteffen und machen die Künstlerin zu einem Weltstar der Koloraturen.

Ein bisschen stehen Jennifer O'Loughlin die Tränen in den Augen, als sie am Schluss den rasenden Applaus des Publikums entgegennimmt. "La Sonnambula", Vincenzo Bellinis Oper über eine vermeintlich untreue Schlafwandlerin, war schon immer ein Stück, das vor allem großartiger Sänger(innen) bedurfte. Umso bemerkenswerter ist, dass dem Gärtnerplatztheater in seiner aktuellen Produktion eine in allen Rollen beglückende Besetzung gelingt. Schwerelos gleitet O'Loughlins Sopran in der Titelrolle durch die Register, integriert selbst komplexeste Verzierungen leichthin in die Linie. Die Amerikanerin hat viel Sinn und Geschmack für Bellinis "melodie lunghe", die langsamen Endlosmelodien, die sie in feinsten Pianonuancen abschattiert. Und im Duett harmoniert ihre Stimme perfekt mit dem warm klingenden Tenor von Arthur Espiritu…

Die amerikanische Rollendebütantin Jennifer O’Loughlin lässt das “mormorar” des Bachs fast ersterben. Bewundernswert, wie sie die Bewegungen der Stimme und des Körpers koordiniert, wie Amina schon auf dem Verlobungsfest aus der Reihe tanzt, weil sie der Gesangslinie folgt.

Auf Staatsopernniveau: Das Gärtnerplatztheater zeigt Vincenzo Bellinis Oper „La sonnambula“ mit der überragenden Jennifer O’Loughlin im Prinzregententheater.
Die Sopranistin Jennifer O’Loughlin und der junge Tenor Arthur Espiritu gewähren Belcanto-Genuss ohne Reue. Die Amerikanerin singt die Amina staunenswert perfekt. Auch andere Sängerinnen haben perfekte Koloraturen, ein ansprechendes, nicht zu stählernes Timbre und die Fähigkeit, lang gezogene Kantilenen fein zu schattieren. Aber Jennifer O’Loughlin schafft auch das Höchste: Sie begeistert nicht nur technisch, sondern erweckt die empfindsame Nachtwandlerin als Bühnenfigur zum Leben.

… zum Riesenerfolg wird die Aufführung aber für Jennifer O’Loughlin in der Titelrolle.

Das gesamte Niveau des Abends bewies, dass das „Gärtnerplatz“ nicht Münchens „zweite“ Oper, sondern „Münchens andere Oper“ ist. Nach einer kurzen „Einschwingphase“ spann Jennifer O’Loughlin als Amina die schwärmerische Traumseligkeit über die kurz bevorstehende Hochzeit in mal zarten, mal strahlenden Vokalbögen aus, dass glaubhaft wurde: da lebt und liebt eine nicht so ganz in der Realität. Und die „dolcezza“, die der philipino-amerikanische Tenor Arthur Espiritu als Elvino dann nach wenigen Phrasen verströmte, machte das noch mehr verständlich. In beider Zusammenklang gab es speziell in den Dacapo-Teilen ihrer Duette erst die Zurücknahme in feine mezza-voce-Partien, die dann zu glühen begannen und sich in unforcierten Attacken zum leuchtenden Gefühlsausbruch steigerten. Da waren Fiorituren und Koloraturen keine gekünstelten Verzierungen, sondern das klangglitzernde Aufschäumen von Emotionen und Exaltationen überschwänglicher Seelen.

Die überspannte Nachtwandlerin Amina im Liebestaumel ist eine Paraderolle für den zarten, strahlenden Sopran von Jennifer O'Loughlin, auch wenn ihre Figur szenisch die erträglichen Grenzen der Naivität gelegentlich überschreiten muss.
In der ersten Arie startet die Sopranistin noch etwas großstimmig, mit zu viel Nachdruck in den Verzierungen, wird dann aber immer freier, selbstbewusster in der Jonglage mit der so kniffligen Partie bis hin zur intensiv durchlebten Finalszene. Im neu formierten Gärtnerplatz-Ensemble soll die US-Amerikanerin ab kommender Spielzeit eine tragende Rolle spielen (wir berichteten) – nicht verwunderlich, wenn ihr Intendant Josef E. Köpplinger die Donizettis und Bellinis zu Füßen legen würde.


Così fan tutte

Von der Premierenbesetzung stand einzig Jennifer O ́Loughlin als Fiordiligi auch bei der Wiederaufnahme auf der Bühne. Ihre Stimme ist in der Mittellage breiter geworden und hat an Schönheit gewonnen. Das kommt ihr vor allem in der zweiten Arie zu Gute. Die hörbare Veränderung ihrer Stimme auch mit den passenden Rollen zu kombinieren, diese Möglichkeit bietet ihr das Gärtnerplatztheater. Man darf auf ihre Leila in den „Perlenfischern“ und vor allem auf die Donna Anna zu Saisonende gespannt sein.

Auf eines kann das Staatstheater am Gärtnerplatz wirklich stolz sein: Seine "Cosi" glänzt mit einer ziemlich grandiosen Besetzung; zumindest zu vier Sechsteln. Wo beginnen? Vielleicht mit der Fiordiligi, Jennifer O'Loughlin [...]. Also, die Fiordiligi: pumperlgesund, mit viel Schalk und Witz ausgestattet verfügt O'Loughlin über einen prächtigen Mozart-Sopran, voller Farben, leicht, warm, lyrisch, beweglich - ja nun, annähernd perfekt.

Jennifer O’Loughlin (Fiordiligi) traf das leicht parodistische Seria-Pathos ihrer Arien [...]

Jennifer O’Loughlin beeindruckt mit geschmeidigen Koloraturen und makellosen Spitzentönen.

Jennifer O’LOUGHLIN sang eine mit kräftigen ausgefeilten Sonpranhöhen ausgestattete Fiordiligi („come scoglio“) – jede Textnote saß- und stellte eine starke Frauenpersönlichkeit bis zum letzendlichen Fall auf die Bühne [...]


Die Entfuehrung aus dem Serail

Allen voran Jennifer O'Loughlin, die bereits in München, Wien und bei den Salzburger Festspielen mit Mozart reüssierte. Ihr bis in der Extremhöhen sicher geführter Koloratursopran hat, was die Konstanze braucht: zarte Ausdrucksnuancen, wenn sie ihr Herz öffnet und ihre Traurigkeit preisgibt. Aber auch jenes dramatische Blitzen, das ihre Entschlossenheit und Todesbereitschaft beglaubigt.

Grossartige Darsteller standen auf der Bühne: Jennifer O'Loughlin, die für die Partie der Konstanze sowohl die lyrische Kantilene als auch die strahlenden Koloraturen mitbringt. Bravo und Szenenapplaus nach ihrer Marterarie. Vor allem hat sie die nötige Standfestigkeit, um dem überaus verführerischen Bassa von Raphael von Bargen zu widerstehen und ihn sogar zu ohrfeigen!

Obwohl Jennifer O'Loughlin ihren Kummer in der Arie “Ach, ich liebte, war so glücklich!” mit der ganzen Kraft ihres leuchtenden Soprans herzerweichend besingt, ist es nicht nur Selims Großzügigkeit, die sie berührt.

Jennifer O'Loughlin erfüllt die großen Arien der Konstanze mit wunderbar empfindsamer Melancholie und wahrhafter Traurigkeit. Ihre herrlich bruchlos geführte, warm gefärbte Stimme berührt in den sanften Kantilenen und stürzt sich dann mit blitzsauberen Attacken in die schnellen Läufe und Koloraturen.


Rigoletto

Wirklich eindrucksvoll meistert allein Jennifer O'Loughlin ihre Partie: Zuletzt als Zerbinetta erfolgreich, nähert sie sich der musikalisch facettenreichen Gilda klar von der Koloraturseite, hat aber neben recht leichter Höhe und silbrigem Zwitscherklang auch genügend tragfähige Töne zur Verfügung.


Ariadne auf Naxos

Die Zerbinetta der Jennifer O'Loughlin ist ein kleines Wunder an Präzision – bis hin zu den exaktest definierten Sechzehnteln und Zweiunddreißigsteln der mörderischen Koloraturen. Ein einziger Ton in dem unüberschaubaren Vokalfeuerwerk des zentralen Rondos war nicht ganz sauber – eine sensationelle Bilanz, weiß Gott nicht nur in der Volksoper!